Karwendel-Hüttenwanderung Tag 2: Falkenhütte – Eng Alm / Großer Ahornboden

Der zweite Tag der Karwendeldurchquerung war mit 6,8 Kilometern und 138 Höhenmetern (+774 Meter Abstieg) der einfachste. Trotzdem waren wir den ganzen Tag unterwegs – kein Wunder, beim ständigen Anblick der Lalidererwand und der Dreizinkenspitze. Und der Bau eines kleinen Wasserfalls hat mich bestimmt 2 Stunden Zeit gekostet. Sich wie ein Kind an jedem Rinnsal erfreuen, Pause machen so oft und lange wie man möchte, die Landschaft genießen und die Ruhe aufsaugen – besseren Wanderurlaub gibt es nicht. Anderen Wanderern sind wir nur sehr selten begegnet. Schließlich waren wir unter der Woche und außerhalb der Ferien unterwegs.

Eng-Alm mit Blick zur Platten-, Grubenkar- und Dreizinkenspitze

Großer Ahornboden

Die Eng-Almen mit ihrem berühmten Käse und der wundervolle Große Ahornboden sind ein wahres Urlaubs- und Wanderparadies. Kein Wunder, dass das Naturdenkmal „Großer Ahornboden“ 2014 zum schönsten Platz Tirol’s gewählt wurde.
Wir labten uns an Kässpatzn, einem kühlen Hellen und dem fantastischen Ausblick auf das Karwendelgebirge, während vor unserer Nase Ziegen und Kühe die letzten Sonnenstrahlen des Tages genossen.

Einzig der Alpengasthof Eng passte nicht so ganz in die 4-tägige Hüttenwanderung. Das war aber mehr unseren Erwartungen geschuldet als dem Gasthof selbst: wir hatten uns mehr auf eine urige Hütte als auf ein 70er-Jahre-Hotel eingestellt. Ich empfehle daher die Privatunterkünfte der Eng-Almen, welche sich teils über Kuhställen oder Käsereien befinden. Hier hat man dann wahrscheinlich auch nachts den Duft der Alpenwelt in der Nase. 😉

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